Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom September, 2020 angezeigt.

Was ist Zinszüchter?

Die meisten Sparer schwören auf ihr Sparbuch bzw. Tagesgeldkonto, obwohl es hierfür quasi keine Zinsen mehr gibt. Durch die Inflation wird der Wert des Ersparten immer weniger, aber trotzdem beschäftigen sich viele nicht mit anderen Anlageklassen.

„Aktien? Das ist doch Zockerei und viel zu gefährlich. Außerdem ist das nur etwas für reiche Leute“ „ETF? P2P? Hab ich noch nie was von gehört, das kann nichts sein.“ Bitcoin? Damit kauft man doch Waffen und Drogen.“
Das scheint so die weit verbreitete Meinung über die genannten Anlageformen zu sein. Wenn überhaupt mal Geld angelegt wird, dann höchstens über einen Bankberater.
Selbstverständlich müssen auch die Bankberater Geld verdienen und verkaufen natürlich nur Produkte aus dem eigenen Hause. Kaum ein Sparkassenberater wird jemanden zur Volksbank schicken, oder umgekehrt.
Der Investor zahlt meistens einen relativ hohen Ausgabeaufschlag + jährliche Gebühren, welche bei aktiv gemanagten Fonds selbstverständlich höher sind, als wenn man pas…

Der Cost Average Effekt

Der Cost-Average-Effekt ist ein Durchschnittskosten-Effekt, welcher verhindern soll, dass man zumfalschen Zeitpunkt an der Börse (also zu teuer) kauft. 
Das die Kurse an der Börse schwanken, ist uns allen bewusst.
Möchte man für einen höheren Betrag eine Aktie oder einen ETF kaufen, läuft man immer Gefahr, an einem Höchststand zu kaufen und danach erst einmal ins Minus zu fallen.

Beispiel:
(Der Einfachheit halber habe ich in dieser Beispielrechnung keine Gebühren mit eingerechnet).
Wir kaufen für 1.000 Euro einen ETF auf den MSCI-World. Der aktuelle Preis beträgt 100 Euro. Also bekommen wir 10 Anteile vom MSCI World.
Morgen fällt der Kurs von 100 auf 80 Euro. Jetzt sind aus unseren 1.000 Euro Depotwert nur noch 800 Euro Depotwert geworden.

Um dieses Phänomen zu umgehen, schwören viele auf den sogenannten Cost-Average-Effekt.
Um die Auswirkung des Cost-Average-Effekts zu verdeutlichen, werde ich im folgendem Beispiel etwas übertreiben und auch keine Gebühren mit einrechnen:

Dieses Mal …

Die 50-30-20 Regel

Um gut leben zu können und trotzdem noch genug Geld zum Investieren übrig zu haben, wird in so manchen Artikeln die 50-30-20 Regel empfohlen. Mit dieser Regel soll es möglich sein, alle seine Fixkosten zu schultern, sich gelegentlich etwas zu gönnen und Geld zu sparen. Gemeint ist mit dieser Regel, sein Netto-Einkommen in drei Teile aufzuteilen:
50% für Fixkosten: Die Hälfte des Nettoeinkommens fließt der Regel nach in die Fixkosten. Hierzu zählen zum Beispiel die Miete, Strom, Versicherungen, Lebensmittel, Telefon, Internet, Handy, Lebensmittel usw. Hier lohnt es sich, mindestens einmal jährlich zu prüfen, ob man nicht irgendwo Einsparungen treffen kann (brauch ich wirklich diesen teuren Handyvertrag, reicht nicht auch ein günstigerer? - Muss man die Lebensmittel unbedingt entsorgen, nur weil das MHD seit drei Tagen abgelaufen sind? - Sind tatsächlich alle Versicherungen notwendig, die ich habe?). Man sollte jährliche Kosten (wie zum Beispiel die Nebenkostenabrechnung) hierbei nicht verge…

Denny Neidhardt beantwortet Fragen

Denny Neidhardt vom Blog und YouTube-Kanal rethink-p2p.de war so nett, mit mir für diesen Blog ein schriftliches Interview zu führen.

Denny Neidhardt ist 31 Jahre jung und kommt aus Berlin. Auf seinem P2P Kredite Blog hilft er anderen Investoren dabei, die richtigen Anlageentscheidungen im Bereich der Geldanlage P2P Kredite (Werbelink) zu treffen. Dafür analysiert er die Geschäftsmodelle einzelner P2P Plattformen, hinterfragt deren Entwicklungen und teilt seine persönlichen Erfahrungen. In seiner re:think P2P Kredite Community auf Facebook versammeln sich bereits mehr als 600 Privatanleger und auf YouTube folgen ihm bereits mehr als 4.200 Investoren.

Die im Interview enthaltenen Links zu den genannten Plattformen sind Affilate-Links (Werbelinks), mit dessen Nutzung zur Anmeldung Ihr Denny und seine Arbeit unterstützt. Bitte beachtet diesbezüglich auch die unten stehenden Hinweise zur Haftung für Links und zum Datenschutz.

Frage: 
Wie bist Du auf die Anlageklasse P2P-Kredite aufmerksa…