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Es werden Posts vom Juli, 2020 angezeigt.

1 ETF mit rund 9.000 Unternehmen?

Auch wenn sich der Zinszüchter-Blog an Anfänger richtet, setzt dieser Artikel ein paar Grundkenntnisse voraus. Wer noch nicht weiß, was ein ETF ist, sollte zuerst diesen Artikel lesen. Sollten ein paar Begriffe oder Abkürzungen irritieren, hilft dir dieser Artikel weiter.

Obwohl es in dem Disclaimer ausdrücklich steht, betone ich vorab, dass ich hier keine Handlungs- oder Kaufempfehlungen abgebe. Der Handel mit Wertpapieren ist mit starken Risiken verbunden und kann zu Verlusten führen. Jeder ist für sein Tun und Handeln selbst verantwortlich.
Auch wenn dieser Artikel nach Werbung aussieht, kann ich euch versichern, dass ich für diesen Artikel (wie bei allen anderen Artikeln auch) weder Geld, noch sonstige Vergütungen oder Leistungen bekomme.

Um mit geringem Aufwand breit gestreut in Aktien zu investieren, entscheiden sich viele Anleger für den MSCI World. Schließlich beinhaltet dieser circa 1.600 Unternehmen aus verschiedenen Branchen und Industrieländern.Wer zusätzlich noch in Schwelle…

Was sind Faktor-ETFs?

Was ein ETF ist, habe ich bereits in diesem Artikel geschrieben. Im heutigen Artikel beschreibe ich verschiedene Faktor-ETFs.
Aber was ist eigentlich ein Faktor-ETF?
Der Faktor sagt aus, nach welchen Kriterien Unternehmen in den entsprechenden Index aufgenommen werden und welche Gewichtung welches Unternehmen bekommt. Bekannte Faktoren bei ETFs sind zum Beispiel Momentum, Value, Minimum Volatility, oder Quality.
Und was ist das jetzt genau? Um euch die Faktoren beschreiben zu können, liste ich die verschiedene ETFs mit Beispielen auf:
Momentum-ETF Ein Momentum-ETF gewichtet jene Unternehmen stärker, welche sich vom Kursverlauf in den vergangenen 12 Monaten besser entwickelt haben als der Durchschnitt. Frei nach dem Motto "the trend is your friend" setzt diese Strategie darauf, das sich der positive Trend fortführt. Zum Beispiel über den Xtrackers MSCI World Momentum UCITS ETF - 1C USD ACC ETF (WKN: A1103G)  schreibt die Comdirect:
"Ziel des Fonds ist es, die Wertentwicklung des…

Das Allweather-Portfolio von Ray Dalio

Heute stelle ich Euch das Allweather-Portfolio von Ray Dalio vor.
Ray Dalio ist ein bekannter Hedgefondsmanager und Gründer des weltgrößten Hedgefonds Bridgewater Associates. Er zählt zu den reichsten Menschen der Welt.

Um bei jeder Börsenphase ein "ruhiges" Depot zu haben, entwickelte Ray Dalio das Allweather-Portfolio. Er geht davon aus, dass vier Dinge den Vermögenswert beeinflussen:
Inflation, Deflation, steigendes Wirtschaftswachstum und rückläufiges Wirtschaftswachstum.
Ausgehend davon meint er, dass wir vier Jahreszeiten in der Wirtschaft haben:
Höhere Inflation als erwartet, niedriger Inflation als erwartet, ein Wirtschaftswachstum, das höher als erwartet ausfällt, ein geringeres Wirtschaftswachstum als erwartet.
Das Allweather-Portfolio soll in guten und schlechten Börsenphasen so wenig Volatilität wie möglich aufweisen.Laut lazyportfolioetf.com erzielte das Allweather-Portfolio in den letzten 10 Jahren eine jährliche Rendite von 7,79% mit einem maximalen Drawdown von 6,9…

Die Risikoklassen der Geldanlage

Um herauszufinden, welche Anlagemöglichkeit für jemanden auf Hinblick der Risikobereitschaft geeignet ist, gibt es eine Aufteilung in verschiedene Risikoklassen. Seit 2018 gibt es mit der Umstellung auf MiFID II sieben Risikoklassen, welche die Chancen und Risiken verschiedener Anlageprodukte einstufen sollen.
Auch Finanzberater nutzen diese Risikoklassen zur Einschätzung der Risikobereitschaft ihrer Kunden, oder sollten dies zumindest tun. Um ihrem Gegenüber die richtigen Produkte anbieten zu können, sollte im Beratungsgespräch nach den bisherigen Kenntnissen und Erfahrungen verschiedener Anlageformen des Kunden gefragt werden.
Da es keine eindeutig einheitlichen definierten Risikoklassen gibt, habe ich diese mit mehreren Seiten abgeglichen und nach den meisten Übereinstimmungen folgende Auflistung erstellt:
Risikoklasse 1 = Sicherheit:
Hierzu zählen zum Beispiel Tagesgeld, Festgeld, Bausparverträge.

Risikoklasse 2 = Sicherheitsorientiert:
Das können Kapitallebensversicherungen mit Kapital…

10 ETF-Mythen

ETFs erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Mit ihnen lässt sich sehr einfach (auch schon mit kleineren Summen) in die komplette Weltwirtschaft investieren. So ist es zum Beispiel bei vielen Brokern möglich, mit einem MSCI World ACWI ab schon 25 Euro im Monat in rund 2.400 Unternehmen zu investieren. Trotzdem gibt es einige negative Mythen über diese Fonds. Davon möchte ich in diesem Artikel zehn aufzählen und meine persönliche Meinung dazu kundtun.

Mythos 1: Mit einem ETF kann man den Markt nicht schlagen:
Dieser Aussage stimme ich zwar zu, aber habe dennoch einiges dazu zu sagen: Es ist ja völlig logisch, dass ein Index auf den MSCI World den MSCI World nur in seltenen Fällen schlägt. Schließlich spiegelt er diesen ja wieder. Selten gelingt es einigen ETFs durch Wertpapierleihe doch, den Index leicht zu übertrumpfen, aber in der Regel sollte man nicht mehr erwarten, als der Index hergibt.
Außerdem ist erwiesen, dass die meisten Fondsmanager den Markt nicht schlagen, sondern schlecht…