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Der Fear & Greed Index - Angst und Gier an der Börse

In diesem Artikel schreibe ich über den Fear & Greed Index, welcher über die Emotionen am Markt Auskunft gibt. Rausgebracht vom US-amerikanischen Fernsehsender CNN Business misst er die Gefühle im Markt, aufgeteilt in "Extreme Fear", "Fear", "Neutral", "Greed" und "Extreme Greed".

Der Fear & Greed Indikator ist für Trader ein wertvolles Tool, für absolute buy and hold Anleger aber nicht relevant, höchstens als nice to know. Trotzdem schadet es auch buy and hold Anlegern nicht, mal von diesem Indikator gehört zu haben

Gier und Angst haben einen großen Einfluss auf die Börsenkurse. Denn während zu viel Angst die Kurse unter ihren fundamentalen Wert schicken können, führt Gier oft zu einer Übertreibung nach oben. Der Fear & Greed Index misst die Emotionen am Markt mit einer Skala von 0 für extreme Angst bis 100 für extreme Gier.
Steigende Kurse führen oft zur Gier, so dass immer mehr in Aktien investiert wird und die Kurse weiter steigen. Man spricht hierbei auch von FOMO (Fear of missing out / die Angst etwas zu verpassen)
Bei fallenden Kursen sehen wir häufig übertriebene Abverkäufe, welche für noch weiter fallenden Kursen sorgen.

So funktioniert der Fear & Greed Index:
Dem Index liegen sieben Indikatoren zugrunde. Es wird geguckt, wie weit welcher Indikator vom Durchschnitt abweicht. Jeder einzelne Indikator wird auf einer Skala von 0 bis 100 betrachtet. Ist der Wert hoch, sind die Investoren gierig. Ist der Wert niedrig, herrscht ehr die Angst. Der Wert 50 ist neutral. Alle Indikatoren werden zusammengefügt und daraus wird der letztendliche Indexwert ermittelt. Dies sind die zugrundelegenden Indikatoren:

  • Put and Call Options
  • Market Volatility
  • Stock Price Strength
  • Safe Haven Demand
  • Market Momentum
  • Stock Price Breadth
  • Junk Bond Demand
Put and Call Options:
Dieser Indikator vergleicht das Handelsvolumen von Puts (Verkaufsoptionen) mit dem Handelsvolumen von Calls (Kaufoptionen). Dieser gibt somit das Verhältnis von gehandelten Verkaufsoptionen zu Kaufoptionen an.

Market Volatility:
Hier wird die Volatilität gemessen. Mit dem Volatility Index (VIX) sieht man, welcher Volatilität im S&P 500 herrscht.

Stock Price Strength:
Die Stock Price Strength zeigt das Verhältnis der Aktien, die an der New Yorker Börse neue 52 Wochenhoch- und tiefs machen.

Safe Haven Demand:
An der "Nachfrage des sichern Hafen" wird die Differenz zwischen den Renditen von Aktien und Staatsanleihen berechnet.

Market Momentum:
Hier werden die Aktienkurse des S&P 500 gegenüber dem 125-Tage Durchschnitt gemessen.

Stock Price Breadth:
Der Stock Price Breadth Indikator misst das Verhältnis des Aktienvolumen steigender Aktien gegenüber rückläufigen Aktien.

Junk Bond Demand:
Der Junk Bond Demand misst die Spanne zwischen den Renditen von Investment-Grade-Anleihen und .Junk-Bonds.

Fazit:
Wie bereits erwähnt, ist der Fear & Greed Indikator für Trader ein wertvolles Tool, für absolute buy and hold Anleger aber nicht relevant, höchstens als nice to know. Trotzdem schadet es auch buy and hold Anlegern nicht, mal von diesem Indikator gehört zu haben. Verwenden sollte ein buy and hold Anleger dieses Tool allerdings nicht, sonst zerstört er seine Strategie.
Es lässt sich schnell die Emotion am Markt ablesen. Trader machen sich bei extremer Angst auf die Lauer nach gurten Kaufkursen, während sie bei extremer Gier ehr zurückhaltend mit dem Kaufen von Aktien sind. Aber natürlich ist der Fear & Greed Index nur ein Tool von vielen und sollte nicht allein über Kauf und Verkauf entscheidend sein. Über diesen Link kommt ihr zum Feer & Greed Index.

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