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Die Schwankungen im Depot reduzieren

Gerade die letzte Februarwoche und die erste Märzwoche 2020 waren die Märkte recht turbulent und man konnte in den Facebook-Foren viele Posts lesen, in denen die Verunsicherung einiger Investoren deutlich zu erkennen war.
Solltest auch du dich unwohl bei solchen Schwankungen fühlen, empfiehlt es sich die Volatilität (Schwankungen) im Depot zu verringern. Dazu habe ich folgende Ratschläge für dich:

Breit streuen

Bei der Auswahl deiner Aktien solltest du auf eine breite Streuung achten. Streue am Besten über verschiedene Branchen und Länder. Setzt du alles nur auf Technologiewerte (indem du zum Beispiel nur Apple, Facebook Microsoft usw. im Depot hast) und gerade diese Branche einen größeren Rücksetzer erleidet, trifft es dein Depot härter, als wenn du in verschiedene Branchen investierst (Konsumgüter, Immobilien, Finanzdienstleistungen usw,).
Das Gleiche gilt auch für Länder. Investierst du nur in deutsche Aktien, bist du komplett auf die deutsche Wirtschaft angewiesen. Wenigstens als Basis würde ich ein Welt-ETF nehmen.

Überprüfe deine Risikobereitschaft

Hälst du die Schwankungen kaum aus, hast du wahrscheinlich deine Risikobereitschaft falsch eingeschätzt. Es ist extrem wichtig, nicht zu viel zu investieren, denn wenn du in unruhigen Zeiten Nachts nicht mehr schlafen kannst, besteht die Gefahr, dass du irgendwann dein komplettes Depot mit Verlust auflöst. Über die Risikobereitschaft habe ich in diesem Artikel ein paar Zeilen  geschrieben.

MSCI World Minimum Volatility

Sind auch die Schwankungen eines herkömmlichen MSCI World-ETF zu stark für dich, könntest du über den MSCI World Minimum Volatility nachdenken. in diesem ETF sind nicht alle rund 1600 Unternehmen des gewohnten MSCI World drin, sondern eine erlesene Auswahl derer Unternehmen, Der ETF versucht, die Volatilität der Aktien zu prognostizieren. Durch eine Optimierungstechnik werden zusätzliche Risikokriterien wie z. B. Mindest- und Höchstgewichtungen auf Unternehmens-, Länder- oder Branchenebene eingesetzt. Natürlich schwankt auch dieser ETF, aber nicht so stark wie der ursprüngliche MSCI World.

Der Arero Weltfonds

Anstelle eines oder mehrere ETFs könnte man sich auch für den Arero Weldfonds entscheiden. Dieser investiert zu 60% in Aktien, 25% in Anleihen und 15% in Rohstoffe. Die Gesamtkostenquote ist mit 0,5% etwas teurer, als wenn man den Fonds selber mit ETFs nachbastelt, aber man braucht kein Rebalancing betreiben. Über den Arero Weltfonds habe ich in diesem Artikel geschrieben.

Ein Teil des risikobehafteten Geldes in Bondora Go & Grow

Um es gleich am Anfang deutlich zu betonen: Auch wenn man bei Bondora Go & Grow keine Schwankungen spürt oder wahrnimmt, sind auch dort Risiken vorhanden. Es handelt sich bei diesem Produkt immer noch um P2P. Ich zähle diese Möglichkeit nur mit auf, weil es in diesem Artikel um die Minimierung der Schwankungen geht und man die Schwankungen bei Bondora Go & Grow (bis jetzt zumindest) nicht mitbekommt. Aufgrund der Risiken von P2P sollte man diese Assetklasse aber nur als kleine Beimischung nutzen. Was Bondora Go & Grow ist, kannst du in diesem Artikel lesen.

Staatsanleihen

Nicht jeder ist ein Fan von Staatsanleihen und ich muss zugeben, mich auch nicht viel mit dem Thema Staatsanleihen beschäftigt zu haben. Wer unter 100.000 Euro "sicher" anlegen möchte, kann auch auf das Tagesgeldkonto zurückgreifen, denn bis zu dieser Summe greift der Einlagensicherungsfonds. Wer hingegen mehr als 100.000 Euro "sicher" anlegen möchte, kann auf Staatsanleihen mit dem Rating AAA zurückgreifen, muss aber tatsächlich bei einigen Staatsanleihen sogar Minuszinsen in Kauf nehmen. Natürlich gibt es auch Staatsanleihen, bei denen man positive Renditen erwarten kann, diese haben aber in der Regel eine schlechtere Bonität.

Nicht ständig ins Depot schauen

Leichter gesagt als getan, ich weiß. Auch ich gehöre zu denen, die öfter mal nach den Kursen schauen, aber eigentlich macht man sich in schlechten Börsenphasen doch nur verrückt damit. Wenn mein Depot zwischenzeitlich ins Minus rutscht, ändert ein ewiges ins Depot schauen auch nichts. Wer langfristig anlegt, dem sollten die aktuellen Kurse eigentlich egal sein. Was in zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahren ist, ist entscheidend.

Natürlich gibt es noch mehr Möglichkeiten, wie beispielsweise Häuser oder Edelmetalle. Gerne kannst du weitere Vorschläge in die Zinszüchter-Facebook-Gruppe schreiben.

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Empfehlungslinks:
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Disclaimer: Als Hobbyanleger schreibe ich lediglich über meine Erfahrungen und zeige verschiedene Möglichkeiten des Investierens auf. Ich fordere niemanden zu irgendeiner Art der Investition auf oder gebe Empfehlungen. Ich betreibe keine Anlageberatung. Der Handel mit Wertpapieren, P2P-Krediten, Crowdfunding und anderen zinsbringenden Anlagen ist mit starken Risiken behaftet und können im Extremfall zum Totalverlust führen. Jeder ist für sein Tun und Handeln selbst verantwortlich. Über bereitgestellte Affiliate-Links bekomme ich Provisionen. Durch das Registrieren über Affilate-Links geben Sie Ihre Daten den jeweiligen Betreibern weiter. Ich hafte (trotz intensiver Recherche) weder für die Richtigkeit meiner Artikel, noch für Eure Investitionen. Auch für Inhalte externer Links übernehme ich keine Haftung.