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Sieben häufige Finanzfehler

In diesem Artikel möchte ich über häufige Finanzfehler schreiben. Selbstverständlich bin auch ich nicht frei von Fehlern und habe auch schon sehr viele, wenn nicht sogar die meisten Fehler selbst begangen.

1. Kein Notgroschen
Um Schulden zu vermeiden, wenn unvorhergesehene Kosten auf ein zukommen, ist es unerlässlich, einen Notgroschen aufzubauen. So kommt man nicht in Bedrängnis, wenn mal das Auto oder die Heizung kaputt geht.
Aber wie groß soll dieser Notgroschen sein? Häufig liest man von einer Faustregel, welche besagt, man sollte ca. drei Monatsgehälter bei Seite legen. Persönlich halte ich von so einer Pauschalisierung nichts, sondern sehe es individuell. Ein Single in einer kleinen Mietwohnung braucht weniger Reserven als ein Familienvater mit Eigenheim.
Mein Tipp: Rechnet Euch Euer Worst-Case-Szenario aus und packt vorsichtshalber nochmal 10 – 20 Prozent drauf.

2. Unnötige Schulden machen
Um es Vorweg zu nehmen, es ist nicht schlimm, wenn man mal einen Kredit aufnehmen muss. Deswegen ist man kein schlechterer Mensch, als wenn man ohne Kredit auskommt. Aber man sollte sich gut überlegen, wofür man den Kredit aufnimmt und ob man ihn sich tatsächlich leisten kann. Sehr leicht lassen sich viele zum Konsum auf Pump verführen. Aktionen wie "kaufen Sie jetzt, zahlen Sie später" oder die beliebte Null-Prozent-Finanzierung sind nur zwei Beispiele von Werbemaßnahmen, die vielen zum Verhängnis werden. Wenn ich mir nicht lebensnotwendige Dinge wie zum Beispiel mein Urlaub nicht aus eigener Kraft leisten kann, muss ich auch nicht Schulden dafür machen. Mein Tipp: Wenn Du vorhast, Dir eine eigentlich nicht dringende Anschaffung über Finanzierung zu leisten, dann verzichte vorerst auf das Objekt Deiner Begierde. Wenn Du meinst, Du kannst problemlos Dein neuen Fernseher über 12 Monate abbezahlen, dann kannst Du auch problemlos 12 Monate auf den neuen Fernseher sparen.

3. Nicht oder falsch vorsorgen
Viele sorgen nicht für die Rente vor und wenn doch, dann nur halbherzig. So wird irgendein Rentenvertrag bei irgendeiner Versicherung abgeschlossen, in dem man eine bestimmte Summe im Monat einzahlt. Immerhin besser als nichts zu machen, aber die meisten Versicherten wissen überhaupt nicht, wie viel sich die Versicherung von der eingezahlten Summe jeden Monat für ihre Kosten nimmt. Denn auch die Versicherung, die Verwaltung, der Berater und die Werbung müssen ja irgend wovon bezahlt werden. Bitte nicht falsch verstehen, es ist völlig legitim, dass auch eine Bank oder Versicherung für ihre Arbeit bezahlt werden will. Aber trotzdem sollte man sich seine Verträge mal genauer anschauen und vergleichen, oder seine Finanzen selbst in die Hand nehmen.

4. Nicht investieren
Viele scheuen sich davor, ihr Geld eigenständig anzulegen, denn sie haben Angst davor, etwas falsch zu machen oder denken, das Thema Finanzen ist viel zu kompliziert. Dabei ist es gar nicht so schwierig, sein Geld selbst anzulegen. Die Grundlagen sind relativ leicht zu erlernen. Um Euch dabei zu unterstützen, habe ich auch diesen Block ins Leben gerufen.. Man muss auch keine riesigen Summen aufbringen, man kann schon mit 25 Euro im Monat in einen weltweit gestreuten Aktienkorb, den MSCI World investieren. Was genau der MSCI World ist, könnt Ihr hier nachlesen. Natürlich gibt es noch weitere Anlageklassen, über die ich in diesem Blog schreibe.

5. Falsche Investitionen
Kauft man sich zum Beispiel ein Neuwagen mit dem Argument, man müsse sich erstmal nicht mehr um eventuelle Reparaturkosten kümmern, lügt man sich in die eigene Tasche.
Auch ein junges, gebrauchtes Auto (Jahreswagen oder zwei bis drei Jahre jung), bieten eine hohe Zuverlässigkeit und besitzen aktuelle Technologien.
Das ist nicht nur bei Autos so. Kauft man sich beispielsweise nicht das allerneuste Handymodell oder den neusten Fernseher, sondern den Vorgänger, kann man auch sparen und ist mit aktueller Technik ausgestattet. Das gilt für fast alles, was mit Technik zu tun hat. Auch das Vorgängermodell der aktuellen Waschmaschine wäscht die Wäsche und auch das ältere Kühlschrankmodell steht häufig dem neuen Modell nichts nach (solange die Energieeffizienz passt).

6. Von hohen Zinsen locken lassen
Hat man sich mit dem Thema Investieren noch nicht auseinandergesetzt, kann es schnell passieren, dass man Gaunern auf den Leim geht. Egal in welchem Stadium der finanziellen Bildung Du Dich befindest, sei immer vorsichtig vor dubiosen Angeboten. Verspricht Dir jemand schnellen Reichtum, sei skeptisch. Sinnvolles Investieren ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Hast Du irgendwo ein Angebot gesehen und du weißt nicht, ob es seriös ist, dann rechachiere danach. Nutze Google und frag gerne in der Zinszüchter-Facebookgruppe.
Generell gilt: Investiere in nichts, was Du nicht verstehst.

7. Keine Verantwortung übernehmen.
Häufig wird die Schuld an der eigenen finanziellen Lage bei Anderen gesucht. So ist zum Beispiel das Unternehmen schuld, in dem man arbeitet. Schließlich könnte der Chef ja ein höheres Gehalt zahlen. Die Stromrechnung wird immer teurer und der Partner wirft das Geld aus dem Fenster.
Leider vergessen wir gerne, dass wir uns unseren Job selbst ausgesucht haben. Sind wir nicht mehr zufrieden, müssen wir über den Tellerrand schauen und uns gegebenenfalls weiterbilden (schadet sowieso nie). Außerdem ist es wichtig abzuwägen, ob der Beruf Spaß macht. Lieber gehe ich mit einem ausreichenden Gehalt glücklich zur Arbeit, als unglücklich mit einem hohen Gehalt.
Strompreise, sowie viele andere Tarife und Versicherungen sollte man jährlich vergleichen und den Anbieter wechseln. Dafür habe ich in diesem Blog ein Tarifvergleich inkludiert. Diesen könnt Ihr hier aufrufen.
Sucht Ihr die Schuld bei Eurem Partner, dann tut es mir für Euch beide leid. Natürlich gibt es Fälle, wo einer das ganze Geld ranschafft und der Andere es mit vollen Händen ausgibt, aber das wird wohl eher die Ausnahme sein. Ist es tatsächlich bei Euch so der Fall, dann mach Deinem Partner lieber keine Vorwürfe, sondern rede in Ruhe mit ihm. Eine echte Liebe sollte das aushalten und eine Lösung finden.

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