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Es werden Posts vom Februar, 2020 angezeigt.

Wie viel Risiko verträgt dein Depot?

Dass das Anlegen von Geld mit Risiken verbunden ist, ist sicherlich nichts Neues. Aber wie risikofreudig bist du eigentlich? Kannst du wirklich noch gut schlafen, wenn dein Depot um 30% - 50% oder sogar noch weiter fällt? Es ist sehr wichtig, seine Risikobereitschaft gut abschätzen zu können, damit man in einem Crash nicht die Nerven verliert und seine Investments mit Verlust verkauft.

Aber wie viel Geld solltest du jetzt in risikobehaftete Geldanlagen stecken und wie viel in risikoarme Geldanlagen? Um das zu klären, überlegen wir uns erst einmal was risikobehaftete und risikoarme Geldanlagen sind.
Zu den risikobehafteten Geldanlagen zählen zum Beispiel Aktien, ETF, P2P-Kredite, Kryptowährungen oder Crowdfunding um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Zu den risikoarmen Geldanlagen zählen Tagesgeld, Festgeld oder Staatsanleihen mit sehr hohem Rating.

Als Leser dieses Blogs weißt du ja, dass du vor dem Investieren ohnehin einen Notgroschen aufbauen solltest, damit du bei Engpässen (wenn z…

Worauf man bei der ETF-Auswahl achten sollte

Die Auswahl an verschiedenen ETFs ist groß. Daher möchte ich Dir ein paar Tipps geben, worauf Du bei der ETF-Auswahl achten solltest. Falls Du noch nicht weißt, was ein ETF ist, solltest Du erst diesen Artikel lesen. Natürlich kenne ich Deine Strategie nicht und kann Dir nicht sagen, welcher ETF am besten zu Dir passt. Dennoch solltest Du die folgenden Begriffe und deren Bedeutungen kennen.

Der Index:
Als erstes sollten wir uns über den Index Gedanken machen. Möchten wir nur in einem bestimmten Land investieren, zum Beispiel in Deutschland, würde ein DAX-ETF Sinn machen. Möchten wir nur in eine bestimmte Branche investieren, zum Beispiel in die Technologie-Branche, würde ein Tech-ETF passen. Aber als Leser des Zinszüchter-Blogs weißt Du ja, dass man breit streuen sollte. Zumindest als Basis-Instrument sollte man auf einen Fonds setzen, welcher mehrere Branchen in mehreren Ländern beinhaltet. Also käme ein MSCI World (eventuell ACWI und/oder imi) in Frage, oder ein FTSE All World oder e…

Sieben häufige Finanzfehler

In diesem Artikel möchte ich über häufige Finanzfehler schreiben. Selbstverständlich bin auch ich nicht frei von Fehlern und habe auch schon sehr viele, wenn nicht sogar die meisten Fehler selbst begangen.

1. Kein Notgroschen
Um Schulden zu vermeiden, wenn unvorhergesehene Kosten auf ein zukommen, ist es unerlässlich, einen Notgroschen aufzubauen. So kommt man nicht in Bedrängnis, wenn mal das Auto oder die Heizung kaputt geht.
Aber wie groß soll dieser Notgroschen sein? Häufig liest man von einer Faustregel, welche besagt, man sollte ca. drei Monatsgehälter bei Seite legen. Persönlich halte ich von so einer Pauschalisierung nichts, sondern sehe es individuell. Ein Single in einer kleinen Mietwohnung braucht weniger Reserven als ein Familienvater mit Eigenheim.
Mein Tipp: Rechnet Euch Euer Worst-Case-Szenario aus und packt vorsichtshalber nochmal 10 – 20 Prozent drauf.

2. Unnötige Schulden machen Um es Vorweg zu nehmen, es ist nicht schlimm, wenn man mal einen Kredit aufnehmen muss. D…

Die Bedeutung der ETF-Namen

Wer noch nicht weiß, was ein ETF ist, sollte zuerst diesen Artikel lesen.

Viele Anfänger tun sich schwer darin, den richtigen ETF zu finden.
Jetzt hat man sich endlich soweit informiert, dass man sich sicher ist, ein Sparplan auf den MSCI World starten zu wollen und dann merkt man, dass es zig MSCI World ETFs gibt. Und alle diese ETFs haben so komische Namen, wie zum Beispiel "iShares Core MSCI World UCITS ETF – USD ACC" oder "Lyxor MSCI World UCITS ETF - Dist"

Was bedeuten diese komischen Bezeichnungen und welchen ETF sollte man jetzt nehmen?

Der Name eines ETFs setzt sich, je nach ETF, aus vier oder fünf Bestandteilen zusammen. Bei den oben genannten ETFs hat der Lyxor vier Bestandteile und der iShares fünf . Das liegt daran, dass der iShares ein Core-ETF ist und somit den Core als Basis-Palette beinhaltet (was ein Core-ETF ist, könnt Ihr hier lesen).

Das sind die Bestandteile eines ETF-Namens: Anbieter, Basis-Palette, Index, regulatorische Hinweise, und Merkmale…

Interview mit Neo Finance

Heute veröffentliche ich ein Interview, welches ich schriftlich mit Paulius MEDZIUKEVIČIUS von der P2P-Plattform Neo Finance geführt habe. Diese Plattform gibt es seit Dezember 2015 und gehört heute zu den führenden P2P-Plattformen Litauens. Neben der Vermittlung von Krediten vergibt Neo Finance auch selbst Kredite und besitzt eine E-Money Lizenz, eine Consumer Lending Lizenz, sowie eine P2P-Lizenz und wird von der litauischen FSA (Financial Services Authority) / Bank von Litauen überwacht (Quelle: crowdbird.de). Heute zählt Neo Finance rund 10.000 Investoren
Das Interview wurde auf englisch geführt. Wer das Original lesen möchte, kann dies unter dem Disclaimer tun.

Zinszüchter:
Was unterscheidet Ihre Plattform von den anderen?

Paulius:
Litauen und Großbritannien sind nur zwei Länder in Europa, die P2P-Plattform überwachen.

Zinszüchter:
Wie gewährleisten Sie Sicherheit und Transparenz?

Paulius:
Durch Anforderungen der litauischen Zentralbank.
https://www.lb.lt/en/sfi-financial-market-pa…