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Es werden Posts vom Januar, 2020 angezeigt.

Investieren in ETF

Immer häufiger hört und liest man über ETFs. Um Euch einen kleinen Einblick über diese Anlageart zu verschaffen, beschreibe ich das Produkt so einfach wie möglich.

Um es für Anfänger verständlich darzustellen, gehe ich in diesem Artikel nicht in die Tiefen des Themas, sondern gebe legendlich einen groben Einblick, um diese Anlageklasse vorzustellen:

ETF steht für „exchange-traded fund“ (börsengehandelter Fonds)
Die Auswahl verschiedener ETFs ist sehr groß. Auch wenn es ETFs über andere Anlageklassen gibt (Rohstoffe, Immobilien, Anleihen usw.) schreibe ich heute über Aktien-ETFs.
Diese Fonds bilden Indizes ab (z. Bsp. den DAX). Würde man ein DAX-ETF kaufen, hätte man Aktienanteile von allen 30 Unternehmen, die im Dax gelistet sind.
Durch die passive Art (investieren nach Marktkapitalisierung) sind ETFs i.d.R. wesentlich preiswerter als ein aktiv gemanagter Fonds. Warum dann nicht einfach ein DAX-ETF? Um das Risiko zu minimieren, sollte man wesentlich breiter über verschiedene Branchen u…

Investieren in P2P-Kredite

In diesem Artikel schreibe ich über P2P-Kredite. Bitte beachte unbedingt auch das Update, welches unten im Artikel steht.

Was ist P2P?
Was eine P2P-Plattform ist, ist relativ simpel zu erklären: Man Investiert in bereits vergebene Kredite.

Seit September 2017 investiere ich ein Teil meines Geldes in die Plattformen Bondora, Mintos und Twino.
Alle drei haben eine deutschsprachige Webseite (ggf. Sprache auswählen) mit einen deutschsprachigen Support.

Die Vorteile bei diesen Anbietern liegen bei dem wesentlich höheren Zinsniveau und bei der Rückkaufgarantie (zumindest bei Mintos und Twino), auf die ich gleich noch zu sprechen komme.
Die Zinsen bewegen sich um die 10% – 12%.
Das ist keine Zauberei, sondern liegt einfach daran, dass zum Beispiel Mintos mit Kreditanbahnern arbeitet, welche in Ländern agieren, wo hohe Zinsen üblich sind und auch viel in Kurzzeitkredite (so genannte Paydayloans) investiert wird.

Kleines Rechenbeispiel:
Anna leiht Paul am 21.06. 100,- Euro und bekommt als Da…

Bondora Go & Grow = Tagesgeld mit 6,75%?

Die P2P-Plattform Bondora hat im Juni 2018 den P2P-Markt auf den Kopf gestellt und ein neues Produkt rausgebracht, welches Go & Grow genannt wird.
Wer nicht weiß, was eine P2P-Plattform ist, sollte erst diesen Artikel lesen.
Da es für die Investoren fast wie ein Tagesgeldkonto zu funktionieren scheint, liest man immer häufiger in Foren, dass es einige tatsächlich als Tagesgeld-Ersatz nutzen.
Es wird mit einer Rendite von 6,75% und einer schnellen Verfügbarkeit des Geldes geworben.

Auch ich habe ein Teil meines Geldes in Bondora Go & Grow investiert und auch schon mal die Auszahlung getestet. In der Tat war das angeforderte Geld binnen zwei Werktagen auf meinem Konto.

Doch was ist dran an dem Vergleich zwischen Bondora Go & Grow und einem Tagesgeldkonto?
Erst einmal möchte ich Euch Go & Grow vorstellen und danach erläutern, ob es wirklich mit Tagesgeld zu vergleichen ist.
Die estnische P2P-Plattform Bondora wurde 2008 gegründet. Vor der Einführung von Go & Grow konnte …

Arero der Weltfonds

In diesem Artikel möchte ich euch den Arero-Fonds vorstellen.

Hierbei handelt es sich um ein passives Produkt (also nicht aktiv gemanagt), mit dem man zu 60% in Aktien, 25% Anleihen (Renten) und 15% Rohstoffe investiert.

Der Arero-Fonds bietet eine kostengünstige Möglichkeit, die Märkte für sich arbeiten zu lassen, ohne sich um irgendwas kümmern zu müssen. Die Gewichtung wird ohne eigenes Zutun regelmäßig wiederhergestellt. Man ist über verschiedene Anlageklassen breit gestreut und der Aktienanteil ist nach BIP gewichtet. Durch den passiven Ansatz werden die Kosten gering gehalten (TER 0,5% Stand 01.10.2019).

Das Produkt ist meiner Meinung nach die Ideale Lösung für alle, die sich nicht weiter mit Aktien und ETF auseinander setzen möchten.

Nach Einholung der Genehmigung von Herrn Prof. Dr. Heiko Jacobs füge ich folgendes von der Arero-Homepage ein (Stand 01.10.2019 - für die Aktualität zum späteren Zeitpunkt kann nicht garantiert werden):
Aktien, Renten, Rohstoffe im erprobten Mischverhä…

Wie viele ETFs brauche ich?

Wer noch nicht genau weiß, was ein ETF ist, sollte zuerst diesen Artikel lesen.
Immer wieder lese ich in verschiedenen Foren die Frage, ob man zu seinem bestehenden ETF-Portfolio nicht noch mindestens einen weiteren ETF hinzunehmen sollte.

Die meisten ETF-Sparer haben das „Grundportfolio“ 70% MSCI World (Industrieländer) und 30% MSCI EM (Emerging Markets = Schwellenländer) oder einen MSCI ACWI (All Country World Index = Industrie- und Schwellenländer).
Jetzt kommen häufig Fragen wie:
„Mir ist die USA zu stark gewichtet, soll ich nicht noch einen Eurostoxx hinzunehmen“ oder „wäre es nicht sinnvoll auch Smallcaps (Nebenwerte) hinzuzunehmen“.
Da man aus den Fragen herauslesen kann, dass sich der Fragesteller offensichtlich mit seinen ETFs beschäftigt hat und bewusst mehr Europa oder ein paar Smallcaps hinzufügen möchte, könnte es, je nach seiner Strategie, tatsächlich Sinn machen, einen weiteren ETF zu seinem Grundportfolio dazu zu nehmen.
Lese ich aber:
„Ich habe ein MSCI World und möcht…

P2P-Plattform Robo.Cash stellt sich vor

Die P2P-Plattform Robo.Cash hat für zinszüchter.de ein paar Zeilen geschrieben, um Ihre Plattform vorzustellen.
2018 habe ich mich dort auch registriert und testweise etwas Geld eingezahlt, welches aber nach einer Woche noch nicht investiert wurde. Also habe ich es damals wieder abgezogen. Die Plattform war noch sehr jung und hatte damals wohl nicht genug Kredite, um allen Investoren gerecht werden zu können, so meine Vermutung.
Das die Plattform so nett ist und extra für zinszüchter.de eine kleine Vorstellung geschrieben hat, bewegt mich jetzt dazu, eventuell doch nochmal ein paar Euro dort hin zu überweisen (obwohl die Plattform immer noch recht jung ist und ich lieber in ältere Plattformen investiere).
Da Robo.Cash in englisch geschrieben hat, habe ich es durch Google übersetzen lassen:
Robo.cash ist eine in Kroatien ansässige, vollautomatisierte P2P-Kreditplattform mit einer 100% igen Rückkaufgarantie für alle Investitionen. Derzeit können Einwohner der Europäischen Union und der Sc…

Das magische Dreieck der Vermögensanlage

In diesem Artikel möchte ich Euch das magische Dreieck zur Vermögensanlage vorstellen.
Jede Geldanlage hat seine Vor- und Nachteile. Festgeld gilt als sicher, an sein Tagesgeld kommt man schnell ran, also gilt es als liquide und Aktien sind gewinnbringend, also rentabel.
Das magische Dreieck der Vermögensanlage beschreibt die verschiedenen Kriterien der Geldanlage: Rentabilität, Sicherheit und Liquidität.
Die Rentabilität sagt aus, wie viele Zinsen man auf seine Anlage bekommt. Bei der Sicherheit spricht man vom sicheren Erhalt des Vermögens. Mit Liquidität meint man die Schnelle der Verfügbarkeit.
Beispiele:
Sparbuch, Tagesgeldkonto oder Girokonto:
Das Sparbuch, Tagesgeldkonto oder Girokonto ist sehr liquide und in unserem Dreieck ganz unten etwas weiter rechts wiederzufinden. Das Geld ist hierzulande durch den Einlagensicherungsfonds geschützt. und schnell verfügbar. Allerdings nimmt der Wert des Geldes durch die Inflation und die Nullzins-Politik stätig ab.
Festgeldkonto :
Das Festge…