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Sieben häufige Finanzfehler

In diesem Artikel möchte ich über häufige Finanzfehler schreiben. Selbstverständlich bin auch ich nicht frei von Fehlern und habe auch schon sehr viele, wenn nicht sogar die meisten Fehler selbst begangen.

1. Kein Notgroschen
Um Schulden zu vermeiden, wenn unvorhergesehene Kosten auf ein zukommen, ist es unerlässlich, einen Notgroschen aufzubauen. So kommt man nicht in Bedrängnis, wenn mal das Auto oder die Heizung kaputt geht.
Aber wie groß soll dieser Notgroschen sein? Häufig liest man von einer Faustregel, welche besagt, man sollte ca. drei Monatsgehälter bei Seite legen. Persönlich halte ich von so einer Pauschalisierung nichts, sondern sehe es individuell. Ein Single in einer kleinen Mietwohnung braucht weniger Reserven als ein Familienvater mit Eigenheim.
Mein Tipp: Rechnet Euch Euer Worst-Case-Szenario aus und packt vorsichtshalber nochmal 10 – 20 Prozent drauf.

2. Unnötige Schulden machen Um es Vorweg zu nehmen, es ist nicht schlimm, wenn man mal einen Kredit aufnehmen muss. D…

Bison - Bitcoin & Co. über die Stuttgarter Börse handeln

Zum einjährigen Geburtstag der Bison-App möchte ich diese kurz vorstellen.
Vorab möchte ich betonen, dass Kryptowährungen meiner Meinung nach höchst spekulativ sind und sehr starken Schwankungen unterliegen. Ich selber habe nur einen ganz minimalen Teil an Kryptowähruungen in meinem Depot.

Die Bison-App ermöglicht vier bekannte Kryptowährungen unkompliziert und zuverlässig über das Smartphone zu handeln. Man benötigt kein Wallet oder Depot. Die Bison-App reicht.
Aktuell lassen sich Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Ripple über die Bison-App handeln. Ein Jahr nach dem Start sind aktuell rund 80.000 Nutzer bei BISON aktiv.

Dr. Ulli Spankowski, Geschäftsführer der Sowa Labs GmbH, die als Tochter der Börse Stuttgart Digital Ventures GmbH die BISON App entwickelt hat. sagt: "Wir sind sehr zufrieden mit dem Zuspruch für BISON. Unser Ansatz, den Handel mit Kryptowährungen so einfach wie möglich zu machen, stößt auf große Resonanz. Von unseren Nutzern haben wir in den letzten zwölf Monaten…

Gratisbroker - gratis an der Börse handeln

Seit kurzem gibt es den Gratisbroker, über dem man kostenlos an der Börse handeln kann.
Zur Vorstellung des Gratisbrokers wurde mir von dem Unternehmen die Pressemappe zur Verfügung gestellt. Mit dem Einverständnis vom Gratisbroker veröffentliche ich hier daraus ein paar Ausschnitte:

Bei GRATISBROKER ist der Name Programm und der Wertpapierhandel deshalb vollständig kostenlos.
Ab heute müssen Anlegerinnen und Anleger ihren Gewinn mit niemandem mehr teilen, denn der Handel wird durch eine Depoteröffnung bei GRATISBROKER dauerhaft kostenfrei – ohne Ordergebühren, Fremdkostenpauschalen oder andere Nebenkosten.
Die Bedingungen sind denkbar einfach: Unabhängig vom Produkt sind alle Trades kostenlos, wobei Käufe unter 500 Euro nicht möglich sind – Verkäufe schon, wenn die Position aufgelöst wird. Durch die absolute Gebührenfreiheit lassen sich mitunter große Summen im Jahr sparen, die Trader sonst üblicherweise für Transaktionen gezahlt haben. Neben 0 Euro Ordergebühren fallen auch keine Kos…

Interview mit Neo Finance

Heute veröffentliche ich ein Interview, welches ich schriftlich mit Paulius MEDZIUKEVIČIUS von der P2P-Plattform Neo Finance geführt habe. Diese Plattform gibt es seit Dezember 2015 und gehört heute zu den führenden P2P-Plattformen Litauens. Neben der Vermittlung von Krediten vergibt Neo Finance auch selbst Kredite und besitzt eine E-Money Lizenz, eine Consumer Lending Lizenz, sowie eine P2P-Lizenz und wird von der litauischen FSA (Financial Services Authority) / Bank von Litauen überwacht (Quelle: crowdbird.de). Heute zählt Neo Finance rund 10.000 Investoren
Das Interview wurde auf englisch geführt. Wer das Original lesen möchte, kann dies unter dem Disclaimer tun.

Zinszüchter:
Was unterscheidet Ihre Plattform von den anderen?

Paulius:
Litauen und Großbritannien sind nur zwei Länder in Europa, die P2P-Plattform überwachen.

Zinszüchter:
Wie gewährleisten Sie Sicherheit und Transparenz?

Paulius:
Durch Anforderungen der litauischen Zentralbank.
https://www.lb.lt/en/sfi-financial-market-pa…

Investieren in ETF

Immer häufiger hört und liest man über ETFs. Um Euch einen kleinen Einblick über diese Anlageart zu verschaffen, beschreibe ich das Produkt so einfach wie möglich.

Um es für Anfänger verständlich darzustellen, gehe ich in diesem Artikel nicht in die Tiefen des Themas, sondern gebe legendlich einen groben Einblick, um diese Anlageklasse vorzustellen:

ETF steht für „exchange-traded fund“ (börsengehandelter Fonds)
Die Auswahl verschiedener ETFs ist sehr groß. Auch wenn es ETFs über andere Anlageklassen gibt (Rohstoffe, Immobilien, Anleihen usw.) schreibe ich heute über Aktien-ETFs.
Diese Fonds bilden Indizes ab (z. Bsp. den DAX). Würde man ein DAX-ETF kaufen, hätte man Aktienanteile von allen 30 Unternehmen, die im Dax gelistet sind.
Durch die passive Art (investieren nach Marktkapitalisierung) sind ETFs i.d.R. wesentlich preiswerter als ein aktiv gemanagter Fonds. Warum dann nicht einfach ein DAX-ETF? Um das Risiko zu minimieren, sollte man wesentlich breiter über verschiedene Branchen u…

Investieren in P2P-Kredite

In diesem Artikel schreibe ich über P2P-Kredite.

Was ist P2P?
Was eine P2P-Plattform ist, ist relativ simpel zu erklären: Man Investiert in bereits vergebene Kredite.

Seit September 2017 investiere ich ein Teil meines Geldes in die Plattformen Bondora, Mintos und Twino.
Alle drei haben eine deutschsprachige Webseite (ggf. Sprache auswählen) mit einen deutschsprachigen Support.

Die Vorteile bei diesen Anbietern liegen bei dem wesentlich höheren Zinsniveau und bei der Rückkaufgarantie (zumindest bei Mintos und Twino), auf die ich gleich noch zu sprechen komme.
Die Zinsen bewegen sich um die 10% – 12%.
Das ist keine Zauberei, sondern liegt einfach daran, dass zum Beispiel Mintos mit Kreditanbahnern arbeitet, welche in Ländern agieren, wo hohe Zinsen üblich sind und auch viel in Kurzzeitkredite (so genannte Paydayloans) investiert wird.

Kleines Rechenbeispiel:
Anna leiht Paul am 21.06. 100,- Euro und bekommt als Dankeschön am 01.07. 110,- Euro zurück. So hat Anna in 10 Tagen 10% Rendite…

Bondora Go & Grow = Tagesgeld mit 6,75%?

Die P2P-Plattform Bondora hat im Juni 2018 den P2P-Markt auf den Kopf gestellt und ein neues Produkt rausgebracht, welches Go & Grow genannt wird.
Wer nicht weiß, was eine P2P-Plattform ist, sollte erst diesen Artikel lesen.
Da es für die Investoren fast wie ein Tagesgeldkonto zu funktionieren scheint, liest man immer häufiger in Foren, dass es einige tatsächlich als Tagesgeld-Ersatz nutzen.
Es wird mit einer Rendite von 6,75% und einer schnellen Verfügbarkeit des Geldes geworben.

Auch ich habe ein Teil meines Geldes in Bondora Go & Grow investiert und auch schon mal die Auszahlung getestet. In der Tat war das angeforderte Geld binnen zwei Werktagen auf meinem Konto.

Doch was ist dran an dem Vergleich zwischen Bondora Go & Grow und einem Tagesgeldkonto?
Erst einmal möchte ich Euch Go & Grow vorstellen und danach erläutern, ob es wirklich mit Tagesgeld zu vergleichen ist.
Die estnische P2P-Plattform Bondora wurde 2008 gegründet. Vor der Einführung von Go & Grow konnte …